Rubrik: Was ist ein(e)... ?

Gleitringdichtung GLRD

Eine Gleitringdichtung besteht aus einem rotierenden Teile und einem stationären Teil. Beide Teile habe plan geschliffene Dichtflächen, die aufeinander gleiten.

Der stationäre Teil sitzt abgedichtet im Gehäuse. Der rotierende Teil sitzt auf der Welle und wird durch eine Federvorspannung gegen den stationären Teil gedrückt.

Die Dichtflächen bestehen aus meist aus Kohle-Graphit- oder keramischen Materialien, z.B. Siliziumkarbit (SIC). SIC-Dichtungen sind mechanisch außerordentlich widerstandsfähig, fressen jedoch bei Trockenlauf, besonders wenn beide Dichtungen aus Siliziumkarbid sind.

Vorteil der Gleitringdichtungen gegenüber Wellendichtringen (Simmerringe) ist die höhere Zuverlässigkeit und dauerhaftere Dichtigkeit.
RWD laufen direkt auf der Wellen und laufen im Laufe der Zeit in die Welle ein.

Nachteil der Gleitringdichtungen ist der höhere Preis, der sich auch im Preis einer Pumpe niederschlägt. Langfristig sind Pumpen mit Gleitringdichtungen jedoch die bessere Lösung.

Tags - Stichwörter: Glossar

Kommentieren nicht möglich

ID #1002, Rev. 1.15, Verfasser: Peter Kahlhorn, 2011-10-26 11:12